Bad Bernecker Stadtgeschichte

Sammlung Frans van den Heuvel
Stadtarchiv
Sammlung Frans van den Heuvel
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Sammlung Frans van den Heuvel
Sammlung Frans van den Heuvel

ab ca. 600                         

Erste beständige Siedlungstätigkeit durch Slawen.

ab ca. 900                         

Fränkische Siedlungstätigkeit und Binnenkolonisation.

etwa 1000 – 1168           

Nutzungszeit der Turmburg Alt-Berneck im Ölschnitztal durch die Walpoten.

1168                                  

Ersterwähnung Bernecks. Ulrich II. Walpot erbaut die Walpotenburg auf der Stelle der heutigen Burg Hohenberneck.

1203 – 1248                     

Bau des Alten Schlosses am Schlossberg durch die Andechs-Meranier.

1248 – 1340                     

Berneck steht unter der Herrschaft der Grafen von Orlamünde, einem thüringischen Adelsgeschlecht.

ab 1340              

Schutz- und Schirmherrschaft der Burggrafen von Nürnberg

1357                                  

Friedrich von Hohenzollern, Burggraf von Nürnberg, übereignet seiner Gemahlin Elisabeth „Veste und Stat zu Bernek“ als Leibgeding und Witthum.

1448 – 1491                     

Veit von Wallenrode errichtet die Burg Hohenberneck und die wehrhafte Marienkapelle.

ab 1478              

Mit dem Abbau von Eisen auf der Eisenleite entwickelt sich die Blütezeit des Bergbaus. Abgebaut wurde bis Mitte des 19. Jahrhunderts in bis zu 40 kleineren Bergwerken auch Gold, Silber, Kupfer, Blei, Alaun und unechte Granate.

1632 – 1633                     

Der Dreißigjährige Krieg bricht mit seinem ganzen Schrecken in Berneck ein.

1692                                  

Am 13. Mai vernichtet ein Totalbrand die blühende Stadt bis auf wenige Häuser, aber schon bald beginnt der Wiederaufbau.

1796                                   

Alexander von Humboldt testet im Bergwerk „Beständiges Glück“ seinen selbst entwickelten Lichterhalter und kommt dabei beinahe ums Leben.

1810 – 1918                     

Berneck untersteht nach kurzer französischer Regentschaft dem Haus der Wittelsbacher.

ab 1830              

Entwicklung des Kurwesens.

1857                                  

Ernennung zum Molken- und Kräuterkurort.

1898                                  

Der Ehrenbürger Wilhelm Rother fördert das Kurwesen durch eine großherzige Stiftung. Es entstehen ein neues Kurhaus, die Neue Kolonnade und eine Stadtgärtnerei.

1930                                  

Mit der Eröffnung der städtischen Kneipp-Badeanstalt wird Berneck Kneipp-Kurort.

1945                                  

Am 15. April ziehen amerikanische Truppen ohne Kampfhandlungen in die Stadt ein.

1950                                  

Die Stadt erhält das Prädikat „Kneipp-Heilbad“ und führt nunmehr den Namen „Bad Berneck i. Fichtelgebirge“.

1971

Eröffnung eines neuen Kurmittelhauses, das heute in privater Hand moderne Kneipp-Kuren und Gesundheitsangebote bietet.

1971 – 1972                     

Freiwilliger Anschluss der Nachbargemeinden Bärnreuth, Neudorf und Wasserknoden an Bad Berneck.

1973                                  

Bau eines gemeinsamen Hauses für Feuerwehr und Rotes Kreuz mit ständig besetzter Rettungswache.

1974 – 1975                     

Errichtung einer neuen Schule mit Außensportanlagen im Klang. Das bisherige Schulhaus in der Bahnhofstraße wird zum Rathaus umgebaut.

1978                                  

Im Zug der Gebietsreform werden die Gemeinden Goldmühl, Rimlas und Escherlich eingegliedert.

1978 – 1980                     

Modernisierung und Erweiterung des Kurhauses

1982                                  

Am Standort der ehemaligen Brauerei wird mit dem Maintal-Center ein modernes Einkaufs- und Freizeitzentrum eröffnet.

1996                                  

Einweihung eines zweiten Kindergartens im Klang.

1999                                  

Generalsanierung des Dendrologischen Gartens (Rotherspark)

2002                                  

Auf dem Schulgelände im Klang entsteht eine moderne Dreifach-Turnhalle.

2008 – 2009                     

Eröffnung eines Therapiezentrums und eines Kinderhorts am Anger sowie einer Kinderkrippe in der Blumenau.

2010                                  

Neueröffnung des Kneipp- und Gesundheitshauses „radus“ im ehemaligen Kurmittelhaus.

2011                                  

Einweihung des Fichtelgebirgs-Kulturzentrums „KuKuK – Kunst und Kultur im Alten Kindergarten“.

2012                                  

Zertifizierung als Gesundheitsregion Bayern gemeinsam mit Stadt und Landkreis Bayreuth.

2013                                  

Eröffnung eines Wohnmobil-Stellplatzes im Klang. Sanierung der Freilichtbühne am Schlossberg und Erweiterung der Kinderkrippe.

2015                                  

Generalsanierung des Kurparks

2016                                  

Offizielle Außenstelle der Landesgartenschau Bayreuth

2.Platz beim ADAC Tourismuspreis der QR-Tour – eine virtuelle Stadtführung durch Bad Berneck mit dem Tablet

Neugestaltung des „Thiesenrings“ als Premium Wanderweg

2018                                  

Umzug der Tourist-Information an den Marktplatz

2019                                  

Barrierefreier Ausbau und Sanierung des Rathauses
Neuer Kneipp-Lehrpfad im Kurpark

                             

Die Stadt Bad Berneck liegt im Tal der Ölschnitz und des Weißen Mains und gehört zum Landkreis Bayreuth. Sie ist als Unterzentrum eingestuft, umfasst eine Fläche von 38,26 km² und zählt zur Zeit rund 4.300 Einwohner

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